Auf dieser Seite, sind tabellarisch die Aufgaben/Lerninhalte und Kommentare und Erklärungen dargestellt, die beim Kurs zur Grundstufe vermittelt werden.
An einem durchschnittlichen Schulungstag schafft der Pilot ca. 4-7 Flüge mit entsprechenden Lerninhalten. Im Fluggelände hat jeder Schüler vor der praktischen Umsetzung der Aufgaben, die Möglichkeit offene Fragen mit dem Fluglehrer zu klären.
Als Leitfaden dient dazu das Skript, das jeder Schüler erhält. Vor dem nächsten Flugtag kann sich jeder Schüler anhand des Skripts in die noch fehlenden Aufgaben und Lerninhalte einarbeiten.
Lerninhalte: Grundstufe
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Aufgabe |
S-Kurve 45° |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll eine 45° Kurve fliegen |
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Erklärung |
Im Flug soll durch ziehen der einen und lösen der anderen Bremse eine leichte Kurve von ca. 45°geflogen werden. Der Steuerweg muss im grünen Steuerbereich liegen. |
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Aufgabe |
S-Kurve 90° |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll eine 90° Kurve fliegen |
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Erklärung |
Im Flug soll durch ziehen der einen und lösen der anderen Bremse eine Kurve von möglichst exakten 90°geflogen werden. Der Steuerweg muss im grünen Steuerbereich liegen. |
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Aufgabe |
180° Kurve (optional bei entsprechenden Wetter- und Geländebedingungen) |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll in einem geeigneten Gelände eine 180 Grad Kurve fliegen. |
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Erklärung |
Die 180° Kurve oder Kehre ist ein Standartmanöver beim Gleitschirmfliegen. Man fliegt nach der Kehre in die Richtung, von der man gekommen ist. Beim Abachtern oder der Hangacht fliegt man, um wieder auf die Grundlinie zurück zu fliegen etwas mehr als 180°. Siehe dazu auch die Lerninhalte Hangacht und Abachtertechnik. Vor der Kehre muss sich der Pilot vergewissern, dass der Luftraum in der Richtung, in die die Kehre geflogen wird frei ist. Die Augen und der Kopf richten sich zuerst in die Kurvenrichtung, bevor der Schirm über die Steuerbewegung der Kurve folgt. Sollte der Pilot schon in der Sitzposition sein, kann die Drehbewegung mit Gewichtskraftverlagerung zur Kurveninnenseite unterstützt werden. |
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Aufgabe |
Flacher Startplatz |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll den Bewegungsablauf an einem flachen Startplatz durchführen |
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Erklärung |
Der Schirm braucht länger um über den Piloten zu kommen. Das liegt daran, dass der Schirm einen größeren Winkelbereich vom Boden bis er senkrecht über dem Pilot zum Stehen kommen soll zurücklegen muss. Der Anfangsimpuls kann daher eher etwas stärker ausfallen und es muss weniger angebremst werden. Die Rotationsbewegung wird gerade bei wenig oder Nullwind langsam sein. Die Tragegurte werden später los gelassen. Der Pilot hat mehr Zeit für die Kontrollphase. Die Beschleunigungsstrecke ist länger und es ist wichtig die Schrittweite in der Beschleunigungsphase zu vergrößern. Ein Startabbruch ist im flachen Gelände deutlich einfacher durchzuführen. Eine erneute Bodenberührung nach dem Abheben, ist im flachen Startgelände wahrscheinlicher, als im steilen Gelände und deshalb muss der Pilot länger laufbereit bleiben, um bei einem Durchsacken sofort mitlaufen zu können |
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Aufgabe |
Steiler Startplatz |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll den Bewegungsablauf an einem steilen Startplatz durchführen |
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Erklärung |
Der Schirm kommt viel schneller als bei einem flachen Startplatz über den Piloten. Das liegt daran, dass der Schirm einen kleineren Winkelbereich vom Boden bis er senkrecht über dem Pilot zum Stehen kommen soll, zurücklegen muss. Der Anfangsimpuls kann daher fast fehlen bzw. ganz schwach ausfallen. Die Rotationsbewegung der Kappe ist eher schnell. Die Tragegurte werden früher los gelassen und der Pilot muss den Schirm stärker anbremsen. Der Pilot hat weniger Zeit für die Kontrollphase. Die Beschleunigungsstrecke ist kürzer. Ein Startabbruch ist im steilen Gelände deutlich schwerer, als im flachen Gelände durchzuführen. Der Pilot kann früher die Sitzposition einnehmen, da ein Durchsacken mit Bodenberührung unwahrscheinlicher ist. |
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Aufgabe |
Startabbruchübung |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll bewusst eine Startabbruchübung durchführen |
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Erklärung |
Bei der Startabbruchübung wird der Schirm nach der Kontrollphase bewusst zu einer Seite, die vom Startgelände vorgegeben ist abgelegt, ohne zu beschleunigen. Der Startabbruch ist ein Grundelement beim Gleitschirmstart. Die Fähigkeit den Start kontrolliert abzubrechen zeichnet einen guten Piloten aus. Beim Startabbruch verlangsamt der Pilot in Rücklage seine Geschwindigkeit bis zum Stillstand. Nach dem Startabbruch werden die beiden Bremsen festgeklipst. Die Tragegurte verbleiben in den Karabinern. Ein Tragegurt über den Kopf geführt und der Pilot verfährt so, wie er es zu Beginn der Ausbildung beim richtigen Verhalten nach der Landung gelernt hat. |
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Aufgabe |
Verhalten nach Startabbruch |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll nach einem Startabbruch den unten beschriebenen Vorgang in einem Fluggelände mit Hilfe der anderen Flugschüler durchführen. |
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Erklärung |
Nach dem Startabbruch dreht sich der Pilot zum Schirm und nimmt dabei einen Tragegurt über den Kopf. Anschließend rafft er den Schirm zur Rosette zusammen. Die Tragegurte bleiben in den Karabiner. Er geht zurück in den Startbereich und legt den Schirm ab. Er geht ein paar Schritte zurück und strafft dabei etwas die Leinen. Ein Helfer legt ihm den Schirm erneut aus und hilft beim Leinensortieren. Hierbei ein ist besonderes Augenmerk auf die Stabiloleinen und die hinteren Leineneben/ Bremsspinne zu legen. Je nach Können und Wind, kann der Pilot den Schirm selbst auslegen indem er ihn mit Hilfe des Gegenwindes vorfüllt und entsprechend auslegt. Mit dieser Variante ist der Pilot nach einem Startabbruch schnell wieder startklar. Der 5 Punkte Startcheck hat erneut zu erfolgen. Dieses Verfahren bedeutend vor allen Dingen Teamwork am Startplatz. |
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Aufgabe |
Seitenwindstart |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll den oben beschriebenen Bewegungsablauf im geeigneten Gelände durchführen. |
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Erklärung |
Zuerst muss die Stärke des Seitenwindes beurteilt werden. Ist der Seitenwind (Windachse) schwach, hat er kaum Einfluss auf die Auslegerichtung des Gleitschirms. Der Schirm wird bei schwachem Seitenwind in Startrichtung ausgelegt. Wird der Seitenwind stärker, muss die Längsachse des Schirms mehr und mehr gegen den Wind ausgelegt werden. Der Schirm wird bei stärkerem Seitenwind gegen den Wind aufgezogen und stabilisiert. Während oder nach der Kontrollphase wird der Schirm in die vorgegebene Startrichtung gelenkt. In der Beschleunigungsphase wird der Schirm auf Grund der Vorwärtsbewegung immer mehr von vorne angeströmt. Ein Seitenwindstart ist auf engen Startplätzen viel schwerer auszuführen, als auf weitläufigen Startplätzen. |
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Aufgabe |
Geschwindigkeit des Bestes Gleiten |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll die Geschwindigkeit des besten Gleitens in ruhiger Luft bewusst über eine etwas längere Strecke (200-400 Meter) erfliegen |
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Erklärung |
In der Geschwindigkeit des besten Gleitens (Trimmspeed) fliegt der Gleitschirm der Kategorien 1 und 1-2, wenn die Steuerschlaufen an der Rolle anliegen. Der Steuerdruck beträgt dann 0 kg und die Fluggeschwindigkeit ca. 32-35 km/h. Moderne Gleitschirme sinken bei dieser Bremsenstellung mit ca. 1,4 m/sek. Der Gleitwinkel beträgt ca.1/7. Feedback vom Schirm kommt nur noch über den Zug der Tragegurte. Die Geschwindigkeit des besten Gleitens wird für längere Gleitstrecken in turbulenzarmer Luft geflogen um möglichst hoch am Zielort anzukommen. Leichtes Festhalten an den Tragegurten erleichtert langes Fliegen mit offenen Bremsen. In turbulenten Verhältnissen ist bei dieser Fluggeschwindigkeit die Einklappgefahr durch den geringeren Anstellwinkel etwas höher. Nach Möglichkeit ist in turbulenteren Flugbedingungen mit der Geschwindigkeit des geringsten Sinkens zu fliegen. |
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Aufgabe |
Geschwindigkeit des Geringstes Sinken |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll die Geschwindigkeit des geringsten Sinkens bewusst über eine etwas längere Strecke (200-400 Meter) erfliegen |
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Erklärung |
In der Geschwindigkeit des geringsten Sinkens fliegt der Gleitschirm der Kategorien 1 und 1-2 , wenn die Steuerschlaufen ca. 20 bis 30 cm gezogen sind. Der Steuerdruck beträgt ca. 2 kg und die Fluggeschwindigkeit ca. 28-30 km/h. Moderne Gleitschirme sinken bei dieser Bremsenstellung mit ca. 1,2 m/sek. Der Gleitwinkel beträgt ca. 1/6,5. In turbulenten Flugbedingungen ist diese Geschwindigkeit sehr sicher, da Steuerdruckänderungen sehr gut gefühlt werden und genügend Bremsweg nach oben und unten für einen aktiven Flugstil zur Verfügung steht. |
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Aufgabe |
Hanglandung (optional bei entsprechenden Wetter- und Geländebedingungen) |
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Lernihalt |
Der Pilot soll eine Hanglandung durchführen. |
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Erklärung |
Die Hanglandung erfolgt immer seitlich zum Hang. Sollte der Wind am Hang nicht direkt von unten kommen, sondern eine seitliche Komponente haben, soll versucht werden gegen die Windkomponente zu landen. Nach der Landung läuft der Pilot seitlich am Hang aus und legt den Schirm über sich am Hang ab. |
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Aufgabe |
Kontrollblick/ Kontrollfühlen |
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Lerninhalt |
Bei einfachen Startbedingungen soll der Pilot ohne Fluglehrer einen Start durchführen. Dabei soll er in der Kontrollphase das Ergebnis vom Kontrollblick/ Kontrollfühlen in die Startentscheidung (anschließende Beschleunigungsphase; Korrekturphase; Startabbruch) einfließen lassen. Im Notfall wird der Fluglehrer über Funk in den Startablauf eingreifen. |
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Erklärung |
Für die praktische Prüfung zum beschränkten Luftfahrerschein ist ein Kontrollblick vorgeschrieben. Bei zunehmender Bewegungsroutine im Startablauf, soll der Pilot versuchen das Ergebnis von seinem Kontrollblick und dem Kontrollfühlen in die Startentscheidung einfließen zu lassen. Beim Kontrollfühlen soll der Pilot die richtige oder falsche Position des Gleitschirms über den Zug der Tragegurte fühlen. Beim Kontrollblick soll er den Schirm optisch kontrollieren (Leinen ok etc.). Der Kontrollblick soll dann erfolgen, wenn der Schirm senkrecht über dem Piloten steht und von der Mitte des Schirms jeweils nach links und rechts erfolgen. Der Körper ist dabei in einer neutralen Lage und etwas überstreckt. Es können je nach Ergebnis vom Kontrollblick und Kontrollfühlen Korrekturen (z.B. Gegensteuern-Unterlaufen) im Startlauf erfolgen. Je nach Ergebnis vom Kontrollblick und dem Kontrollfühlen kann dann mit der Beschleunigungsphase/ Korrektur oder dem Startabbruch begonnen werden. Der Fluglehrer rückt dabei in den Hintergrund. Beim Rückwärtsstart ist der Kontrollblick sehr einfach auszuführen und diese Startart sollte das Ziel vom Piloten sein. |
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Aufgabe |
Einnehmen der Sitzposition |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll den oben beschriebenen Bewegungsablauf im Fluggelände mit genügend Bodenabstand durchführen. |
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Erklärung |
Beim Einnehmen der Sitzposition soll der Pilot in einer Bewegung in sein Gurtzeug nach hinten rutschen. Er zieht dabei beide Knie in einer Art Klappmesserbewegung zum Kinn. Unterstützend kann er sich mit den Händen nach hinten in das Gurtzeug drücken. Dazu greift er mit den Steuerschlaufen in der Hand von hinten ca.10 cm über die Karabiner an die Tragegurte und drückt sich mit der flachen Hand nach hinten. Das Einnehmen der Sitzposition und die verschiedenen Einstellmöglichkeiten am Gurtzeug können zu Hause mit Hilfe von 2 Spanngurten etc. an einer Aufhängung selbstständig trainiert werden. |
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Aufgabe |
Rückwärtsaufziehen (optional bei entsprechenden Wetter- und Geländebedingungen) |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll auf einem geeigneten Fluggelände die Rückwärtsaufziehtechnik ausführen. Er kann dabei öfters probieren, bis er Schirm über ihm kontrolliert steht und er sich zum Beschleunigen in Startrichtung ausgedreht hat. Der Trainingseffekt liegt in der Häufigkeit der Starts nicht in der Länge des Fluges |
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Erklärung |
Als Vorübung soll der Pilot Groundhandlingübungen absolviert haben. Diese sind die Grundlagen für einen sicheres Rückwärtsaufziehen. Geeignete Gelände zum Erlernen der Rückwärtsaufziehtechnik sind flache Startplätze. Bei Fehlern oder falschem Ausdrehen bleibt der Pilot am Boden und hebt nicht ungewollt ab. Rückwärtsaufziehen im steilen Gelände ist auf Grund der hohen Aufwärtskomponente der Luft (Aushebeltendenz des Piloten) deutlich anspruchsvoller. Die Fluggelände Lindenfels; Billings; Stauf, Münzesheim und Auen SW sind dazu sehr gut geeignet. Das kontrollierte Rückwärtsaufziehen- Stabilisieren- Ausdrehen und Beschleunigen ist das elementare bei der Übung, nicht die Länge des anschließenden Fluges! |
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Aufgabe |
Seitenwindlandung (optional bei entsprechenden Wetter- und Geländebedingungen) |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll bewusst mit Seitenwind landen und den oben beschriebenen Bewegungsablauf ausführen |
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Erklärung |
Die Seitenwindlandung braucht man, falls ein langes schmales Landefeld zur Verfügung steht und der Wind von der Seite kommt. Ein Anfliegen gegen den Wind ist problematisch, da man genau punktgenau landen müsste, um den Landeplatz zu treffen. Ein gutes Beispiel dafür wäre ein langer Feldweg, in einem Weinbaugebiet bei dem der Wind von der Seite kommt. Der Pilot fliegt mit Vorhaltewinkel auf der windabgewandten Seite den Landeplatz entlang. Kurz vor der Landung wird der Schirm sachte gegen den Wind gedreht. |
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Aufgabe |
Videoanalyse (optional bei entsprechenden Wetter- und Geländebedingungen) |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll vom Lehrer oder einem Mitschüler gefilmt werden. Der Filmer steht in Höhe vom potentiellen Abhebepunkt des Piloten. Der seitliche Abstand zum Piloten beträgt ca. 30 Meter |
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Erklärung |
Der Pilot wird beim Start und falls das Gelände sich dazu eignet auch bei der Landung gefilmt. Anschließend soll der Bewegungsablauf vom Pilot mit der aktuellen Lehrmeinung über den Start und die Landung verglichen werden. |
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Aufgabe |
Kurvenflug mit Gewicht (optional bei entsprechenden Wetter- und Geländebedingungen) |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll eine 45°-90° Kurve nur mit seinem Gewicht fliegen. |
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Erklärung |
Es gibt 3 Elemente zur Kurvensteuerung. Innenbremse, Außenbremse und das Pilotengewicht. Die Innenbremse ist die kurveninnere, die Außenbremse die kurvenäußere Bremse. Als Beispiel: Bei einer Linkskurve ist die linke Bremse die kurveninnere Bremse und die rechte die kurvenäußere Bremse. Nimmt der Pilot sein Gewicht bei einer Linkskurve mit nach links, wird die Kurve noch effizienter. Eine effektive Gewichtskraftsteurung ist erreicht, wenn die Karabinerhöhen in der Kurve um ca. 5-10 cm differieren. Bei der Linkskurve ist der linke Karabiner tiefer als der rechte. Dies erreicht der Pilot, in dem er den kurveninneren Pobacken belastet und den kurvenäußeren etwas anhebt. Er legt sich ähnlich wie beim Fahrradfahren in die Kurve. |
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Aufgabe |
Start mit Einklapper (optional bei entsprechenden Wetter- und Geländebedingungen) |
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Lerninhalt |
Der Pilot soll nach dem Aufziehen den Schirm korrigieren durch Gegensteuern/ Unterlaufen und ggf. den Klapper öffnen korrigieren. Nach erfolgreicher Korrektur- und Kontrollphase wird der Start durchgeführt. |
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Erklärung |
Bei dieser Startübung wird der Gleitschirm wie gewohnt ausgelegt. 1/4 bis 1/3 der Flügelfläche wird eingeklappt. Der Pilot hängt sich ein und zieht den Schirm auf. Dabei kommt der Schirm schräg über den Piloten. Die eingeklappte Flügelseite bleibt durch den erhöhten Wiederstand etwas unten hinten hängen. Der Pilot muss jetzt durch unterlaufen und gegensteuern versuchen die Schirmkappe über sich bringen. Sollte nach dem Hochsteigen der Kappe die eingeklappte Seite noch nicht selbstständig aufgegangen sein, muss diese durch anbremsen bzw. aufpumpen vor der Beschleunigungsphase geöffnet werden. Die Übung kann auch aus dem Rückwärtsaufziehen erfolgen. |

